Sonntag, Juli 26, 2009

träumen

mein lied vom träumen. textlicher eigenbau, musikalisch er pachelbel notbehelf...



Träumen:

träumen ist was schönes
viel zu lange ist es her
daß ich wusste was ich träume
dafür träum ich jetzt viel mehr.

ich träum mich übers glitzermeer
in den morgennebelwald
zum tropfsteinhöhlenuntergrund
auf blumenwiesen kunterbunt

ich träume mammons untergang
den sieg über das geld
friede und glückseligkeit
und jede menge einsamkeit

ich träum mich anden shönsten platz
den's auf der erde gibt
er ist nicht dort er ist nicht hier
20 000km weg von dir

im traum auf meiner arbeit
steh ich plötzlich auf
lass die hosen runter
scheiß auf den tisch hinauf

ich träum dich in die badewanne
und ich ich hab den fön
vertäumt seh ich die funken fliegen
ist träumen denn nicht schön?

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Mittwoch, Juni 03, 2009

deja vu

ich habe sie immer wieder. diese ekelhaften deja vu erlebnisse. am schlimmsten sind die deja vu bei denen man meint das deja vu selbst ist ein deja vu. sozusagen fraktale deja vus...

Regenbogen

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Samstag, April 25, 2009

der verfall...

lt. wikipedia ist der begriff kulturpessimismus seit der antike bekannt. damals hatte man aber nicht nicht die instrumente die man heute hat. ich habe in google trends nach den begriffen "money" und "culture" gesucht. google bestätigt den verdacht. die kultur verfällt. geld wird zum goldenen kalb...

hier der link zu den suchbegriffen...

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Sonntag, März 08, 2009

macho macho

macho macho vom fendrich war für mich schon immer ein tolles lied. damit ist fendrich glaub ich richtig groß rausgekommen (zurecht). wie immer ein eweis dass die einfach gestrickten sachen die esten sind! das lied kommt mit zwei einfachsten drei-akkorde geschrammel-folgen aus. und dazu ein text der sich hervorragend reimt und schon sind die meisten menschen begeistert...

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Dienstag, Februar 10, 2009

hochwichtiger moment

bald kommt er, der hochwichtige moment unserer zeit! am 14.02.2009 um 00:31:30 uhr. es lohnt sich aufzubleiben um diesen historischen moment nicht zu versäumen. es wird der einzeige moment unserer epoche sein mit einer klarheit die nur wir dezimal denkenden verstehen werden. die echten geeks und nerds werden den moment verpassen weil denen das stellwerstsystem zur basis 10 eh zu langweilig ist. die warten auf andere momente. aber am 14.02.2009 um 00:31:30 uhr ist es soweit, ich werde dann jedenfalls die seite www.unixtimestamp.de aufrufen und andächtig beobachten wie 1234567890 sekunden unserer epoche verstrichen sind...

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Samstag, Februar 07, 2009

ein kleines dicht

ein kleines dicht dass mir ganz spontan zuflog...
öfter mal in diesen tagen
beginne ich mich doch zu fragen
ob's nicht zeit wär was zu wagen
und den ganzen öden tagen
endlich mal ade zu sagen
nur um mich sogleich zu fragen
was dann kommen soll'n für tagen...

Sonntag, Januar 25, 2009

symbiose

der begriff symbiose ist in wikipedia so definiert:
Symbiose (griech. syn/sym, zusammen; bios, Leben) bezeichnet in Europa die Vergesellschaftung von Individuen unterschiedlicher Arten, die für beide Partner vorteilhaft ist.


mir ist aufgefallen, dass es eine symbiose zwischen imbissbudenbetreibern und möbelhäusern zu geben scheint. neben fast jedem möbelhaus findet man inzwischen einen imbisswagen. ein weiteres indiz für unseren wohlstand? ein indiz für die perversionen in unserer welt... die ubiquität von essen auf der einen seite, hungersnöte auf der anderen seite...
ich will gar nicht wissen wie viel essen tägl. in unsere mülltonnen fließen. dieser überfluß ist pervers.
wie muss das einem menschen vorkommen, der von einer hand reis am tag leben muss. wenn dieser mensch ein einkaufszentrum betritt und eine fressbude neben der anderen sieht. dieser überfluss...

ich bekenne...

passend zum zeitgeist der barack obama verhypeung sage ich: "I confess..."
ich bekenne mich schuldig. ich bin schuld an unserer wirtschaftlichen misere. ich bin schuld am verfall unserer kennzahlen. wegen mir brechen die größten banken ein.
ich bekenne: ich bin ein müßiggänger.

ich gehe jeden tag mind. 1 Std. nur meinen eigenen v.a. geistigen vergnügungen nach. ich gehe 1Std spazieren. schreibe hier einen quark auf. mache musik oder vergeude wertvolle zeit mit lesen...

warum hat dieses nachgeben, nach dem ruf eines kontemplativen lebens, immernoch, wieder? negative konnotationen? ich behaupte weil unsere gesellschaft auf rein wirtschaftliche ziele ausgerichtet ist. es soll dafür gesorgt werden einen größtmögichen allgemeinen? wohlstand herbeizuführen. ich sage es geht uns schon viel zu gut!? unsere produktivität ist so enorm gestiegen...
bsp. milchkuh: vor c.a. 50 jahren war das produktionsziel bei milchkühen eine jahresleistung von 4000 liter milch. heute sind wir bei 12000 liter! eine verdreifachung! trotzdem haben wir immer noch nicht genug?
ich bin auf der stelle bereit auf viele annehmlichkeiten zu verzichten. das große auto, der dvd spieler, der fernseher, die fertigpackungs mahlzeit, pizzen, toastbrote, gordon bleue...
wie schön ist es ganz müßiggängerisch eine gemüsesuppe zu kochen. gänzlich unproduktiv, langsam die zutaten einzeln waschen, schneiden langsam sieden... und dabei schönen Gedanken nachhängen.

es muss doch erlaubt sein einen teil seines lebens dem müßiggang zu widmen. was
macht das leben sonst lebenswert?

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